Home
Wir über uns
Geschichte
Vorstand
Veranstaltungen
Sprachkurse/Reisen
In der Region
Berichte
Mitglied werden
Kontakt / Impressum
Partnervereine
Links


Bis Sonntag, 23. April 2017; 21:00 Uhr

Ausstellung: „MAYA – Das Rätsel der Königsstädte“.

Die im wahrsten Sinne des Wortes „versunkene“ Hochkultur der Maya umgibt seit ihrer Entdeckung ein Mysterium: Nur mehrere hundert Jahre nach ihrer Blütezeit liegen die Maya-Stätten gegen Ende des ersten Jahrtausends nach Christus verlassen im Regenwald, überwuchert von Lianen. Darüber, was  sich zwischenzeitlich ereignet hat, konnten lange Zeit nur Mutmaßungen angestellt werden. 

Seit wenigen Jahrzehnten gelingt es der Forschung mehr und mehr, die Hieroglyphenschrift der Maya zu entschlüsseln und so den gefunden Relikten Daten und Fakten über Herrscher, Rituale und Kriegszüge zu entlocken.

Etwa 250 hochkarätige Exponate aus mittelamerikanischen Museen und Institutionen sowie interaktive Installationen ermöglichen spektakuläre Einblicke in die Kultur und Geschichte der Maya und beleuchten Blütezeit wie Untergang. Eine virtuelle Rekonstruktion lässt die Maya-Stadt Uxul zu neuem Leben erwachen und beschreibt sowohl das städtische Leben als auch Lage, Größe und Nutzung der Anbauflächen. Erstmalig widmet sich eine Ausstellung der komplexen Organisation der Stadtanlagen im Regenwald und rückt das Verhältnis von Mensch und Natur in den Fokus.

Ort: Historisches Museum der Pfalz Speyer, Domplatz 4, 67346 Speyer.
Weitere Informationen: https://www.museum-speyer.de

_______________________________

ab Donnerstag, 23. Februar 2017

Spanischsprachiges Kino: „Neruda“ - Chile/Argentinien/Frankreich/Spanien, 108 min OmU & deutsche Fassung.

Chile, 1948. In einer flammenden Rede vor dem Kongress bezichtigt Senator Pablo Neruda, weltberühmter Dichter, Kommunist und Lebemann, den Präsident Videla des Verrats – und wird umgehend seines Amtes enthoben. Zur Fahndung ausgeschrieben, taucht er gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Delia del Carril unter, mitten in der Arbeit an seiner epochalen Gedichtsammlung des „Canto General“.

Während die Kampfgedichte des Canto General in handgetippten Abschriften unter den Arbeitern und Bewohnern der Armenviertel kursieren, heftet sich der melancholische Polizist Óscar Peluchonneau an die Fersen des verhassten roten Dichters, dessen Faszination und Poesie er sich dennoch nicht entziehen kann. Peluchonneau ist fest entschlossen, die Hauptrolle in diesem Spektakel zu übernehmen. Doch wohin er auch kommt – Neruda ist nicht zu fassen.
Es beginnt ein Katz- und Maus-Spiel, dem Neruda seinen ganz eigenen, gefährlichen Reiz zwischen Poesie und Legendenbildung abgewinnt. Immer wieder legt er Spuren, um seinem Verfolger im letzten Moment zu entkommen. Die wilde Jagd führt die Kontrahenten in immer abgelegenere Gegenden. In der imposanten Bergwelt der chilenischen Kordilleren macht sich Neruda schließlich daran, das letzte, fulminante Kapitel seines Duells mit Peluchonneau in Szene zu setzen. 

Der chilenische Ausnahmeregisseur Pablo Larraín hat einen meisterhaften Film geschaffen, zwischen Fakten und unbändiger Lust an der Fiktion, eine Hommage an die Dichtung, überraschend und bewegend, voller Poesie und lakonischem Humor. „Wir wollten eine Welt erfinden“, sagt Pablo Larraín „so wie Neruda sich die seine erfunden hat. Unser Film ist wahrscheinlich weniger ein Film über Neruda als einer in seinem Geiste – vielleicht ist er auch beides zusammen. Wir wollten einen Roman erzählen, von dem wir gerne hätten, dass Neruda ihn mit Vergnügen liest.“

_______________________________

Freitag, 21. April bis Sonntag, 23. April 2017

Politisch-Kulturelles Wochenende zum Land Paraguay:

Der lateinamerikanische Subkontinent war in den vergangenen Jahren nur wenig im Fokus der deutschen und europäischen Öffentlichkeit. Einzig Venezuela und Kuba genossen zeitweilig eine zweifelhafte Popularität in den Medien. Aber auch in den anderen Ländern Lateinamerikas haben sich viele bemerkenswerte Veränderungen vollzogen.
Mit dem politische-kulturellen Wochenende wollen wir mit Paraguay ein Land in den Blick nehmen, welches kaum die Aufmerksamkeit der deutschen oder europäischen Öffentlichkeit hat, sich in einer Art Dornröschenschlaf befindet. 

Wie stellt sich die politische, wirtschaftliche und soziale Situation derzeit dar? Wie wirkt sich die langjährige Diktatur von Alfredo Stroessner bis heute aus? Wie gestalten sich die außenpolitischen Beziehungen Paraguays? Aber auch die Kultur und der Fußball als wichtiger Teil des Lebens ins Paraguay werden an diesem Wochenende betrachtet. 

Ort: Theodor-Heuss-Akademie, 51645 Gummersbach.
Weitere Informationen und Anmeldung: https://shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/PXYYJ

_______________________________

Samstag, 22. April 2017; 20:00 Uhr 

Jalisco Philharmonic - mit mexikanischem Temperament in den Frühling: In Deutschland können Sie erstmalig eines der besten Orchester Lateinamerikas erleben.

Das Jalisco Philharmonic aus Guadalajara kommt im Rahmen des Mexiko-Jahres in Deutschland nach Essen. Bereits seit über 100 Jahren schreibt das Orchester eine beispiellose Erfolgsgeschichte. Nun geht es mit seinem Chefdirigenten Marco Parisotto erstmalig auf Deutschland-Tournee. Die Musiker präsentieren sich mit einem Programm, in dem sich beide Länder musikalisch widerspiegeln. Der erste Teil ist der Musik Mexikos gewidmet: mit dem berühmtesten mexikanischen Komponisten Silvestre Revueltas und einer Suite aus seiner brillanten Filmmusik zu „Redes“ von 1936 sowie dem populären „Danzón No. 2“ von Arturo Márquez, eine Mischung aus Melancholie und spritzigem Temperament. Als Highlight bringen die mexikanischen Musiker ein brandneues Werk für Schlagzeug und Orchester mit, dargeboten von dem mehrfach Grammy nominierten Schlagzeug-Quartett Tambuco. Nach der Pause folgt ein großes Werk europäischer Orchestertradition: die 1. Symphonie in c-Moll von Johannes Brahms.

Ort: Philharmonie Essen, Huyssenallee 53, 45128 Essen.
Weitere Informationen und Tickets: http://bit.ly/2nVgcDM

_______________________________

Freitag, 28. April bis Sonntag, 30. April 2017 

Seminar „Wohin geht Peru? Zukunftsvorstellungen peruanischer Jugendlicher“.

60 Prozent der Einwohner Perus sind Kinder und Jugendliche. Sie leben in einem Land, das in den letzten Jahren für seine wirtschaftliche Entwicklung viel gelobt wurde. Aber auch in einem Land mit zahlreichen sozialen und Umweltkonflikten. In den Minen-Regionen wehren sich Betroffene gegen die Zerstörung der Umwelt und die Gefährdung der Versorgung mit ausreichendem und sauberem Wasser. Die indigene Bevölkerung des Regenwaldes wehrt sich gegen die Zerstörung ihres Lebensraums durch Minen, Ölgewinnung und Monokulturen. Viele Menschen wehren sich gegen Frauenmorde, gegen häusliche und sexuelle Gewalt an Frauen, gegen die Verweigerung von Entschädigung für die Opfer der Diktatur Fujimori: Zwangssterilisierte Frauen, Opfer der militärischen Gewalt... 

In den letzten Jahren haben sich viele Jugendliche an Protestaktionen beteiligt, nicht nur gegen das geplante Jugendarbeitsrecht (Ley Pulpin), sondern auch an der Kampagne „Ni una menos“ (Gegen Morde an Frauen) und gegen die Präsidenten-Kandidatin Keiko Fujimori. Wie stellen sich diese Jugendlichen die Veränderung Perus vor? Haben die Jugendlichen in den Küsten- Städten, im Hochland und im Regenwald identische Interessen? Welche Zukunftsperspektiven haben sie? Wie wollen sie sie durchsetzen? Wie können wir sie bei der Veränderung Perus unter- stützen? Welche Erwartungen haben sie an uns? Wie stellen sie sich künftige Beziehungen zwischen Europa und Peru, zwischen den Menschen in Europa und den Menschen in Peru vor?

Ort: Tagungs- und Gästehaus St. Georg Rolandstr. 61, 50677 Köln.
Weitere Informationen:
Anmeldung bitte schriftlich bis spätestens 18. April an Informationsstelle Peru e.V., Postfach 1014, 79010 Freiburg.

_______________________________

Freitag, 28. April 2017 bis Freitag, 16. Juni 2017 

Ausstellung: „Desolaciones“ von Ignacio Llamas.

Anfang der neunziger Jahre realisiert Ignacio LLamas (*1970, Toledo) seine erste Einzelausstellung. Seitdem präsentiert er beständig sein Werk in Galerien, Museen und Kunst-Zentren.

Seine weißen Räume, die ein hohes Maß an Intimität reflektieren, werden von Bäumen, Stille und einem abtönenden Licht belebt, welches mit seinen Schattierungen die Vorstellung menschlicher Transzendenz ausmalt. Das Licht und der Raum stellen den Mittelpunkt seines Werks dar.

Ab dem Jahr 2009 beginnt er damit, sich parallel mit den Fotografien seiner erschaffenen Architekturen zu beschäftigen, während er seine künstlerischen Ansätze auch hier beibehält. Das Ergebnis dieser Entwicklung zeigt sich in der Ausbreitung seiner eigenen Räume und der damit einhergehenden Besiedlung des Raums, der umherliegt. Seine Installationen in den Hallen, in denen die Objekte ausgestellt werden, integrieren diese auf eine Art und Weise, welche die Beziehungen der gleichen zu einem übergeordneten, größeren Raum aufzeigt und vermittelt.

Ort: Galerie 100 KUBIK – Raum für spanische Kunst, Mohren Str. 21, 50670 Köln.
Weitere Informationen: http://www.100kubik.de/

_______________________________

Samstag, 29. April 2017; 19:00 Uhr (Einlass 18:30 Uhr)

Menschenrechte erkennen und handeln: „Buen Vivir“ – das Recht auf ein gutes Leben.
Konzertlesung mit Grupo Sal und Alberto Acosta.

Eine nachhaltige Entwicklung erfordert die Auseinandersetzung mit den Grenzen der Ressourcenverfügbarkeit und mit der Verteilungsgerechtigkeit sowie mit grundlegend alternativen Entwicklungsmodellen, wie sie z.B von Alberto Acosta mit dem Konzept des «Buen Vivir» präsentiert und begründet werden. Seine Konzepte und Strategien wurzeln auf dem traditionellen Wissen der indigenen Völker, die eine immer stärkere Anerkennung in internationalen Abkommen zu Fragen der Nachhaltigkeit und der Klima- und Verteilungsgerechtigkeit genießen.

Dieses Programm will einen aktiven und kreativen Beitrag zu einer breiten öffentlichen Diskussion dieser Thematik leisten. Es versteht sich als Beitrag zur Diskussion im Rahmen des Nachfolgeprozesses zur Weiterentwicklung der Millennium Entwicklungsziele (MDGs) hin zu den Sustainable Development Goals (SDGs), welche die Rahmenbedingungen für die Internationale Zusammenarbeit darstellen.

Alberto Acosta, erfahrener Politiker (auch auf internationalem Parkett) ist Ökonom und Wissenschaftler und einer der prominentesten Vertreter des Konzepts «Buen Vivir». Als ehemaliger Energie- und Bergbauminister und Präsident der verfassungsgebenden Versammlung Ecuadors (u.a.) wie auch als Präsidentschaftskandidat besitzt er zudem die praktische Erfahrung der politischen Macht. Er ist mit den realen politischen Mechanismen der Umsetzung von innovativen Konzepten vertraut. Als Urheber des «Yasuní-ITT»-Projekts ist er in Europa ein angesehener Politiker.

Grupo Sal ist eine lateinamerikanische Kultband und setzt seit über 30 Jahren entwicklungspolitische und umweltpolitische Themen erfolgreich musikalisch-künstlerisch um.

Eine Veranstaltung von Agora Köln mit dem Allerweltshaus Köln, FIAN, Friedensbildungswerk Köln, Infoe e.V. und GSSC der Universität zu Köln.

Eintrittskarten können auch im Vorverkauf erworben werden ab 20. März im Friedensbildungswerk zu den Bürozeiten 10.00 – 14.00 Uhr.

Ort: VHS-Forum im Kulturquartier am Neumarkt, Cäcilienstraße 29-33, Köln.
Weitere Informationen:
http://www.allerweltshaus.de/
Eintritt: 15 Euro / ermäßigt 9 Euro.

_______________________________

Sonntag, 21. Mai 2017; 17:00 Uhr 

Antoniusfestival: Ave Maria – Konzert zur Ehre der Gottesmutter. 

Werke von Schubert, Rheinberger, Piazzolla & Gómez präsentiert von Marisa Aramayo (Violine), Marie-Charline Foccroulle (Klavier), Polly Lorher (Cello) und Guadalupe Larzabal (Gesang).

Ort: Klosterkirche Sankt Antonius Seligenthaler Str. 78
53721 Siegburg.
Weitere Informationen: Eintritt frei und kostenlos.

_______________________________

Sonntag, 11. Juni 2017; 17:00 Uhr 

Antoniusfestival mit dem Ensemble LiberArte Bonn: Barockhymnen aus Lateinamerika Elisabeth Menke (Gesang & Violine), Laia Blasco López (Gesang & Flöte), Guadalupe Larzabal (Gesang & Percussion), Nikos Konstantelias (Gesang), Octavio L. Señoret (Vihuela & Barockgitarre), Rody Cáceres (Bombo). 

Ort: Klosterkirche Sankt Antonius Seligenthaler Str. 78
53721 Siegburg.
Weitere Informationen: Eintritt frei und kostenlos.

_______________________________

Montag, 26. Juni bis Mittwoch, 28. Juni 2017

„Kuba – Ein Land öffnet sich“ (Seminar-Nr. 17.6.650)

Nach Jahrzehnten der Distanz haben die USA und Kuba während der Amtszeit von Barack Obama ihre diplomatischen Beziehungen wieder aufgenommen: Das Wirtschafts- und Finanzembargo seitens der USA wurde gelockert, dem kubanischen Staat der Zugang zum US-Bankensystem gestattet, die Einreise nach Kuba erleichtert, politisch Gefangene von der kubanischen Regierung frei gelassen. – Aber wie werden sich die Beziehungen unter Donald Trump verändern? Vor seinem Amtsantritt waren die Äußerungen Trumps zu Kuba teilweise widersprüchlich. Für Westeuropäer gehört Kuba zur- zeit zu den beliebtesten Reiseländern. Hotelzimmer sind teilweise schon Jahre im Voraus ausgebucht, das Land ist mit der hohen touristischen Nachfrage überfordert.

In dem Seminar beschäftigen wir uns mit der Geschichte Kubas und setzen uns mit aktuellen innen-, außen- und wirtschaftspolitischen Fragestellungen auseinander. Die Veranstaltung richtet sich an alle Menschen mit einem besonderen Interesse an Lateinamerika sowie an Mitarbeiter in der Entwicklungszusammenarbeit.

Ort: Arbeitnehmer-Zentrum Königswinter Johannes-Albers-Allee 3
53639 Königswinter. 
Weitere Informationen: www.azk-csp.de/Bildungsangebote
Anmeldung: Der Tagungsbeitrag liegt bei 140,00 € (davon ein Drittel Institutionsbeitrag) inklusive Verpflegung und Unterkunft im Doppelzimmer und bei 172,00 € im Einzelzimmer. Anmeldung direkt beim Veranstalter.




 

Stand: 20.04.2017
info(at)iberoclub.de