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Freitag, 26. Januar 2018 bis Freitag, 13. April 2018

Ausstellung: „RUBEDO“ – Malerei von Matías Krahn.

Mit dem Titel „RUBEDO“ präsentiert uns Matías Krahn (*Santiago de Chile, 1972) die letzte Serie seiner alchemistischen Reise in die eigene Selbsterkenntnis als Künstler. Nach „Nigredo“ und „Albedo“ gewinnt Krahns unverfälschte Bildsprache und stilistische Handschrift erneut an harmonischer Stabilität: Auch dieses Mal stehen vor allem die puristische Farbnutzung sowie die poetische Materialität der Bildoberfläche im Vordergrund.

Mit den Titeln seiner letzten zwei sowie seiner aktuellen Ausstellung bezieht sich Krahn auf den alchemistischen Prozess zur Herstellung des Steins der Weisen. Während „Nigredo“ die erste Stufe darstellt, in der die Materie zunächst auf ihren schwarzen, formlosen Urzustand zurückgeführt werden soll, beinhaltet die zweite Phase „Albedo“ eine Vielzahl von Farben und ist für die Weißung der bis zu dem Zeitpunkt noch essentiellen Materie verantwortlich. Aus der letzten und höchsten Stufe „Rubedo“ soll schließlich der Stein der Weisen hervorgehen.

Die Bildinhalte von Matías Krahns Serien spiegeln den genannten Prozess wieder: Hierbei wird die Findung und Vollendung seiner stilistischen Signatur als Endprodukt mit dem wertvollen Stein gleichgesetzt.

In seiner ersten Serie „Nigredo“ reduziert Krahn den Farbauftrag sowie die Farbpalette auf die unendlichen Nuancen der Urfarben Schwarz und Weiß und arbeitet größtenteils mit den symbolträchtigen Formen der Sonne und des Mondes. Diese Formen erschaffen, der Legende nach, den idealen Zustand des Gleichgewichts „Albedo“, der sich auch in der gleichnamigen Serie des Künstlers durch Farbenfreude, Harmonie und einer organischen Pastosität des Pinselduktus ausdrückt. In der letzten Phase des Prozesses und somit auch in seiner neuen Serie „Rubedo“, geht es um die Verwirklichung bzw. die lebendige Umsetzung dieses utopischen Zustands der zweiten Phase in der Realität.

„Rubedo“ greift Aspekte der beiden vorangegangenen Serien hinsichtlich der Farbigkeit, des Formenvokabulars sowie der Oberflächenbeschaffenheit des Gemäldes auf und schafft aus ihrer Verbindung eine vollkommene und kohärente, jedoch vielseitige und dynamische Einheit, die ein hohes Maß an harmonischer Energie und Gleichgewicht ausstrahlt. Wir finden in den neuen Werken sowohl die weiten, formlosen Flächen in  Schwarz- und Weißtönen als auch die farbenfrohen und vitalen, fast plastischen, geometrischen Formen wieder. Dieses Mal jedoch vereinigen sie sich in immer neuen Varianten, mal linear, mal mosaikähnlich, in einem linearen, interaktiven Wechselspiel miteinander.

Ort: Galerie 100 KUBIK – Raum für spanische Kunst, Mohren Str. 21, 50670 Köln.
Weitere Informationen:
http://www.100kubik.de/

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Sonntag, 04. Februar bis Montag, 28. Mai 2018

Begrüßung: Lisa Inckmann, Leiterin des Kunsthauses Kannen

Grußworte: Prof. Dr. Dagmar Wohler, Alanus Hochschule Bonn, Nico van Endt, Galerie Hamer, Amsterdam

Kaum ein Land spiegelt Konflikte um Freiheit und Gleichheit, von gesellschaftlichem Ideal und Realität bis heute so gleichnishaft und sinnlich wider wie Kuba. Seine Geschichte von der spanischen Kolonialherrschaft, über die britische Besetzung und die jüngste Revolution in der US-amerikanischen Nachkriegszeit wirkt vielfältig bis in unsere Gegenwart. Über die zeitgenössische Kunst in Kuba wissen wir gleichwohl vergleichsweise wenig. Im Kunsthaus Kannen sind ab Februar Zeichnungen und Objekte von fünf kubanischen Künstlern zu sehen, die Kubas Lebenswirklichkeit in den Blick nehmen: Städte, Landschaften, Menschen.


Damian Valdes Dillas (*1970) entwirft Ausschnitte fiktiver südamerikanisch geprägter Großstädte aus der Flugperspektive: statisch wie in einem Prospekt oder in Aufruhr als Schauplatz von Krieg und Bombenbeschuss. Frederico Garcia Cortinas (*1971) zeichnet Geflechte aus mächtigen Wurzeln, die gleichsam entwurzelt wie Lindwürmer oder Schlangen das Blatt von allen Seiten aus zu erobern scheinen. So entsteht ein Sog, der den Betrachter immer tiefer in den Bildraum hineinzieht.
Carlos Javier García Huergo (*1969) zeigt Entsprechungen zwischen der kubanischen Flagge, mathematischen Zeichen und den Gesichtern von Menschen seiner Umgebung.
Ruben Gerardo Guerrero Garrido (*1954) transkribiert Passagen biblischer Texte und überlagert sie mit farbigen religiösen Symbolen und Zeichen, so dass sie der Linearität des Textes widersprechen.
Josvedy Jove Junco (*1977) zeichnet fantastische Figuren mit weiblichen Attributen, grellen Brillen oder Federschmuck. Sie sind umgeben von Kommentaren in artifizieller Type, die Joves Geschichten erzählen.


Die Bilder und Objekte kommen aus der Art Brut Project Cuba, das vom Künstler Samuel Riera ins Leben gerufen wurde und die größte Sammlung kubanischer Art Brut und Outsider Art vereint. Es sind Werke von kubanischen Autodidakten, von denen viele aus extrem schwierigen Verhältnissen stammen oder geistig behindert sind. Die Zeichnungen und Objekte aus Havanna werden zum ersten mal in Deutschland präsentiert.

Veranstalter: Kunsthaus Kannen, in Zusammenarbeit mit Riera Studio, Havanna, und der Galerie Hamer, Amsterdam.
Ort: Kunsthaus Kannen, Alexianerweg 9, 48163 Münster.

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Ab Montag, 05. Februar 2018; 18:30 Uhr (Eröffnung)

Ausstellung: „Fritz Müllers Schriftwechsel in Blumenau, Brasilien“

Zur Eröffnung der Sonderausstellung:

Begrüßung – Prof. Dr. Wolfgang Wägele

Grußwort der Gäste aus Blumenau/Südbrasilien

(Kurz)Vortrag – Dr. Katharina Schmidt-Loske

Die Ausstellung ist ein Ergebnis der lebendigen Kooperation zwischen dem Historischen Archiv Blumenau und dem Biohistoricum des ZFMK.

Ort: Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig, Adenauerallee 160, 53113 Bonn.

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Samstag, 17. Februar 2018; 19:00 Uhr

OLIVIA ist Musikerin und Dichterin, Schauspielerin und Mama. Italienisch - polnische Wurzeln versprechen Ungewöhnliches und so verbindet die gebürtige Kölnerin mit ihrer Musik Humor und Weisheit auf einzigartige Art und Weise.

Nach dem erfolgreichen Abschluss ihres Schauspielstudiums 2016 gebar sie der Welt ein Kind und tüftelte nebenbei still und heimlich auf der idyllischen Insel Ibiza an einem eigenen Musik - Album.

Im September 2017 war es dann soweit - es erschien unter dem Titel ‘INSPIRATION’ und tatsächlich handelt es sich hierbei um 10 inspirierende Lieder und Geschichten auf deutsch, englisch und spanisch. Neben Mantra-ähnlichen Klängen, Baby Soli und Gedichten, gibt es mitunter auch 8-minütige Tracks, die vor lauter Wortneuschöpfungen nur ungerne ein Ende finden...

Musik die dazu inspiriert das Leben liebend zu leben, mutig den eigenen Weg zu gehen, sich ans Herz zu fassen und der inneren Kraft mehr Raum zu schenken. Sinnlich, verspielt und authentisch – fern von perfekt drum rundum ehrlich.

Ort: Machado, Severinsmühlengasse 1, 50678 Köln.

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Samstag, 24. Februar 2018; 17:00 Uhr

„Polifonía“ – unter diesem Titel stellt der Kammerchor Cantus Solis Karlsruhe zusammen mit der renommierten Bandoneon-Spielerin Karin Eckstein geistliche Chormusik und Tangos aus Lateinamerika und Spanien vor. In dem Programm mit Werken von Tomás Luis de Victoria, Heitor Villa-Lobos, Alberto Ginastera und Astor Piazzolla werden die Zuhörer nicht nur auf eine Reise durch die Jahrhunderte, sondern auch über Kontinente hinweg geschickt. Dabei gilt es, nicht nur die gemeinsamen Wurzeln, sondern auch die unterschiedlichen, teilweise exotischen musikalischen Entwicklungen innerhalb der Musik zu entdecken. Die Leitung hat Anja Daecke-Mumm.

Ort: Evangelische Kirche Mauer (Rhein-Neckar-Kreis), Bahnhofstr. 7, 69256 Mauer.
Weitere Informationen:
http://www.cantus-solis.de/index.php/konzerte/aktuell

Gerne können wir Ihre Veranstaltungen über Lateinamerika, Spanien oder Portugal hier veröffentlichen. 

Bitte senden Sie die Informationen an: Terminkalender@iberoclub.de

Stand: 17.02.2018
info(at)iberoclub.de